{"id":12535,"date":"2019-08-28T17:52:02","date_gmt":"2019-08-28T15:52:02","guid":{"rendered":"http:\/\/www.german-startups.com\/?page_id=12535"},"modified":"2019-09-13T18:13:49","modified_gmt":"2019-09-13T16:13:49","slug":"vorwort-geschaeftsbericht-2018","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/tpgholding.com\/index.php\/vorwort-geschaeftsbericht-2018\/","title":{"rendered":"Vorwort Gesch\u00e4ftsbericht 2018"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/tpgholding.com\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/DSCF7531-Farbe-e1555339461185.jpg\" rel=\"attachment wp-att-12226\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignleft\" src=\"https:\/\/tpgholding.com\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/DSCF7531-Farbe-1024x683.jpg\" alt=\"DSCF7531 Farbe\" width=\"284\" height=\"189\" \/><\/a><br \/>\nChristoph Gerlinger | CEO<\/p>\n<p><strong>Liebe Aktion\u00e4re, <\/strong><\/p>\n<p><strong>Liebe Freunde der German Startups Group,<\/strong><\/p>\n<p>wir legen Ihnen heute unseren Jahresabschluss f\u00fcr das Gesch\u00e4ftsjahr 2018 vor.<\/p>\n<p>Die German Startups Group ist eine Beteiligungsgesellschaft mit Sitz in Berlin, die sich direkt oder indirekt \u00fcber Mehrheits- oder Minderheitsbeteiligungen insbesondere an Startups zu beteiligt, also Venture Capital zur Verf\u00fcgung stellt. Der Fokus der German Startups Group liegt auf Unternehmen, deren Produkte oder Gesch\u00e4ftsmodelle eine disruptive, also sprunghafte, Innovation beinhalten, eine hohe Skalierbarkeit erwarten lassen und bei denen die German Startups Group an die unternehmerischen F\u00e4higkeiten der Gr\u00fcnder glaubt, zum Beispiel wenn diese bereits Erfahrungen als Gr\u00fcnder oder leitende Mitarbeiter von Startups oder Company Buildern bez\u00fcglich dem Aufbau und der F\u00fchrung von Startups sammeln konnten.<\/p>\n<p>Im Gesch\u00e4ftsjahr 2018 haben wir mit 2,3 Mio. EUR nach 2,7 Mio. EUR im Jahr 2017 erneut ein positives EBITDA erzielt (IFRS Konzern). Anders als im Vorjahr verzeichnet der Konzern jedoch ein negatives Gesamtergebnis in H\u00f6he von -675 TEUR (2017: 1.676 TEUR). Davon entfallen 82 TEUR auf die Minderheitsgesellschafter der vollkonsolidierten Mehrheitsbeteiligung Exozet Berlin GmbH und -593 TEUR auf die Aktion\u00e4re der German Startups Group. Ursache f\u00fcr das negative Gesamtergebnis ist die Abwertung von in den Jahren 2013 &#8211; 2016 aktivierten latenten Steuern um 1.950 TEUR. Bei der Ma\u00dfnahme handelt es sich jedoch lediglich um eine buchm\u00e4\u00dfige Abwertung \u2013 die H\u00f6he der steuerlichen Verlustvortr\u00e4ge hat sich hingegen nicht verringert und die Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung ist \u00fcberzeugt, dass sie mittelfristig noch ausgenutzt werden und damit einen Wert f\u00fcr die Gesellschaft verk\u00f6rpern, der deutlich h\u00f6her liegt als ihr heutiger Buchwert. Ohne die Abwertung der aktiven latenten Steuern ergibt sich ein Gesamtergebnis von 1.275 TEUR. Bei einer Durchschnittsanzahl von 11.878.924 Aktien im Gesch\u00e4ftsjahr 2018 entspricht das einem Ergebnis je Aktie von -0,05 EUR nach Steuern (2017: 0,14 EUR). Darin enthalten ist die au\u00dferordentliche Abwertung von in 2013 bis 2016 gebildeten aktiven latenten Steuern in H\u00f6he von 0,16 EUR pro Aktie. Ohne diese Abwertung h\u00e4tte das Ergebnis pro Aktie mithin +0,11 EUR betragen.<\/p>\n<p>Bei 9 der 16 f\u00fcr die Gesellschaft wesentlichen Minderheitsbeteiligungen konnten wir einen Wertzuwachs verbuchen. Die Mehrheitsbeteiligung an der sich weiterhin positiv entwickelnden Exozet-Gruppe wird im Konzernabschluss nicht bewertet, sondern vollkonsolidiert. Mithin k\u00f6nnen wir ihren Wertzuwachs nicht in Bilanz und GuV verbuchen, sondern f\u00fchrt dieser zur Entstehung von stillen Reserven.<\/p>\n<p>Insgesamt gab es in 2018 ein Neuinvestment &#8211; <strong>Chrono24<\/strong> &#8211;<\/p>\n<p>und Follow-On Investments bei den folgenden vier f\u00fcr die Gesellschaft wesentlichen Portfoliounternehmen <strong>Ceritech<\/strong>, <strong>Fiagon, Remerge<\/strong>, <strong>TV Smiles<\/strong>.<\/p>\n<p>Zum 31. Dezember 2018 h\u00e4lt die Gesellschaft 16 f\u00fcr sie wesentliche Beteiligungen. Diese 16 f\u00fcr die Gesellschaft wesentlichen Beteiligungen machen zusammen 91% des Werts aller 33 aktiven Minderheitsbeteiligungen aus. Allein auf die 10 Fokusbeteiligungen entfallen 76% des Werts aller 33 aktiven Minderheitsbeteiligungen.<\/p>\n<p>Die Gesellschaft bewertet die von ihr gehaltenen Unternehmensanteile \u00fcberwiegend auf Basis der von fremden Dritten zuletzt f\u00fcr gleiche oder \u00e4hnliche Anteile bezahlten Preise. Dies ist bei 13 der 16 f\u00fcr die Gesellschaft wesentlichen Beteiligungen der Fall. Bezogen auf den Wert des Gesamtportfolios sind 81% des Fair Value fremdobjektiviert. 19% des Fair Value des Gesamtportfolios verk\u00f6rpern eine H\u00f6herbewertung gegen\u00fcber dem letzten fremdobjektvierten Anteilspreis aufgrund einer Anpassung des fremd-objektivierten Anteilspreises oder der Anwendung alternativer Bewertungsmethoden. Die Fremdobjektivierungsereignisse dieser 13 fremdobjektivierten, f\u00fcr die German Startups Group wesentlichen Beteiligungen lagen am 31. Dezember 2018 im Durchschnitt &#8211; gewichtet nach dem Anteil des Fair Value der einzelnen Beteiligung zum 31. Dezember 2018 am Fair Value der gesamten 13 fremdobjektivierten, f\u00fcr die Gesellschaft wesentlichen Beteiligungen in H\u00f6he von 16.415 TEUR &#8211; 317 Tage zur\u00fcck.<\/p>\n<p>Das Eigenkapital beinhaltet in der Regel auch einen fiktiven Anspruch der German Startups Group Management GmbH am Bilanzergebnis. Der Komplement\u00e4rin steht an einem positiven handelsrechtlichen Ergebnis der German Startups Group GmbH &amp; Co. KGaA, nach Verrechnung mit handelsrechtlichen Verlustvortr\u00e4gen, ein \u201eGewinnvorab\u201c in H\u00f6he von 25 Prozent zu. Wenn die Finanzanlagen am 31. Dezember 2018 zu ihrem IFRS Fair Value ver\u00e4u\u00dfert worden w\u00e4ren, h\u00e4tte der Komplement\u00e4rin eine Vorabaussch\u00fcttung in H\u00f6he von 352 TEUR zugestanden.<\/p>\n<p>In 2018 ist es uns gelungen, uns auch auf Aktion\u00e4rsebene von der Cooperativa GmbH unseres ehemaligen Prokuristen Nikolas Samios zu trennen. Grund f\u00fcr die \u00fcberraschende Trennung von ihm als leitendem Mitarbeiter und Prokuristen am 19.07.2017 war u.a. der massive Verkauf von \u2013 zuvor unter uns nicht bekannten Umst\u00e4nden verschafften \u2013 German Startups Group-Aktien durch die Cooperativa \u00fcber die B\u00f6rse, und zwar sofort nach Ver\u00f6ffentlichung erwarteter, sehr positiver Neuigkeiten. Nikolas Samios nahm in unseren Augen offenkundig in Kauf, dass er die damals schon l\u00e4nger erhoffte Kurserholung der German Startups Group Aktie (aus egoistischen Motiven) im Keim ersticken k\u00f6nnte und seinem Team damit in den R\u00fccken f\u00e4llt. Seine Gesellschaft und er halten seit Februar 2018 keine nennenswerten GSG-Aktienpositionen mehr. In einer anderen Sache ist indessen inzwischen eine Klage anh\u00e4ngig. Die German Startups Group fordert von Nikolas Samios den Teilbetrag von 120.000 EUR einer Verg\u00fctung von 130.000 EUR zur\u00fcck, die seine wiredworld GmbH in 2015 bei dem Anteilsverk\u00e4ufer eines Unternehmens eingefordert und vereinnahmt hat, an dem sich die GSG im gleichen Jahr mit 1,76 Mio. EUR beteiligt hat. Die German Startups Group ist der Auffassung, dass diese drittseitige 7,4%ige Verg\u00fctung zu ihren Lasten erfolgte und zudem marktun\u00fcblich hoch war und ihr somit zu erstatten ist. Die Gegenseite ist anderer Meinung und hat gerichtliche Schritte eingeleitet. Herr Samios hatte Christoph Gerlinger zwar ex ante die Absicht offengelegt, im Falle eines Anteilskaufvertrags bei den Verk\u00e4ufern einen Provisionsanspruch geltend zu machen. Einen solchen geltend zu machen hatte ihn Christoph Gerlinger sodann aufgefordert zu unterlassen, weil es ausgerechnet die von Herrn Samios mitgeleitete GSG selbst war, die die fraglichen Anteile erwarb, und das dem Streubesitz und der Anlegerpresse nicht erkl\u00e4rbar sei, sondern eine Art Skandal und Entr\u00fcstung verursachen w\u00fcrde, und vorgeschlagen, stattdessen eine Abfindung f\u00fcr von ihm erbrachte, noch nicht verg\u00fctete Leistungen zu vereinbaren.<\/p>\n<p>Die Rechtsauseinandersetzungen mit den ehemaligen Gesch\u00e4ftsf\u00fchrern der inzwischen liquidierten MimoOn GmbH und mit der von Murat \u00dcnal geleiteten SoNeAn GmbH wurden in 2018 fortgesetzt. Gegen die Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der MimoOn GmbH (vermutlich gedeckt durch deren D&amp;O Versicherung) hatte die GSG in 2016 Klage auf Schadenersatz iHv. 260 TEUR wegen unrichtiger und unvollst\u00e4ndiger Informationen bei Vertragsabschluss eingereicht. Von der SoNeAn GmbH hatte die GSG 2017 von ihr geleistete Beratungshonorare iHv. 159 TEUR wegen Nichtleistung zur\u00fcckgefordert und ist damit in erster Instanz nicht erfolgreich gewesen. Der Rechtsstreit befindet sich seit Oktober 2018 im Berufungsverfahren.<\/p>\n<p>Die German Startups Group h\u00e4lt Minderheitsbeteiligungen unter anderem an den folgenden Wachstumsunternehmen:<\/p>\n<figure><img decoding=\"async\" class=\"alignleft\" src=\"https:\/\/tpgholding.com\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Beteiligungen-Visuell-e1567065154953.png\" alt=\"Beteiligungen-Visuell\" \/><\/figure>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die Portfoliounternehmen der Gesellschaft k\u00f6nnen im Bereich Strategieentwicklung, im Hinblick auf Finanzierungsrunden, M&amp;A-Transaktionen, B\u00f6rseng\u00e4nge oder Restrukturierungsnotwendigkeiten von der Expertise, der Erfahrung und dem Netzwerk der German Startups Group profitieren. Nach eigener Einsch\u00e4tzung stellt die German Startups Group den Startups im Rahmen des Anteilserwerbs damit sogenanntes &#8220;Smart Money&#8221; zur Verf\u00fcgung.<\/p>\n<p>Eine besondere Wettbewerbsst\u00e4rke unserer Gesellschaft liegt nach unserer Einsch\u00e4tzung darin, dass wir nicht nur neue Anteile aus Kapitalerh\u00f6hungen zeichnen, sondern auch bereits bestehende Anteile von Altgesellschaftern (sog. \u201eSecondary Shares\u201c) erwerben k\u00f6nnen, w\u00e4hrend klassische Venture Capital-Fonds, nach Beobachtung der Gesellschaft, in der Regel fast ausschlie\u00dflich in \u201ePrimary Shares\u201c investieren, also neue Anteile aus Kapitalerh\u00f6hungen. Au\u00dferdem ist die German Startups Group aufgrund der zeitlichen Langlebigkeit unserer &#8220;Evergreen-Struktur&#8221; unserer Einsch\u00e4tzung nach einer der wenigen institutionellen Investoren in Deutschland, der theoretisch auch \u00fcber viele Jahre und in diversen Finanzierungsrunden und verschiedenen Reifegraden in ein Portfoliounternehmen investieren kann.<\/p>\n<p>Unsere Mehrheitsbeteiligung Exozet wurde mehrfach pr\u00e4miert und ist f\u00fcr klassische Medienh\u00e4user wie ZDF, ORF, Deutsche Welle, ProSiebenSat1, 3Sat, MDR, Deutschlandradio und BBC sowie f\u00fcr Verlage wie den Zeitverlag oder die Mitteldeutsche Zeitung t\u00e4tig. Weiterhin liefert Exozet Dienstleistungen f\u00fcr etablierte Marken und Unternehmen wie Freenet (Media Broadcast), Siemens, Deutsche Bahn, Audi, Deutsche Telekom, Coca-Cola, Europapark sowie an Internet-basierte Unternehmen wie z.B. DAZN, Wooga, Ebay Gruppe, ConcertVR oder EUFlight. Exozet bedient dar\u00fcber hinaus ein Portfolio an Kunden in der Finanz- und Versicherungsbranche, wie z.B. Payone, Albis Leasing, Computop und Gothaer Versicherung.<\/p>\n<p>Exozet begleitet die Kunden durch den Prozess der Digitalen Transformation, entwickelt neue digitale Strategien und Anwendungen und unterst\u00fctzt sie so ma\u00dfgeblich dabei, ihr Gesch\u00e4ft zukunftsf\u00e4hig zu machen. Erst k\u00fcrzlich wurde Exozet daf\u00fcr mit dem ITB Innovation Award ausgezeichnet. Die Digitalagentur hatte f\u00fcr seinen Kunden a&amp;o Hostels, den gr\u00f6\u00dften Hostel-Betreiber Europas, eine komplett neue All-in-one-App geschaffen, die G\u00e4sten als erste Hostelgruppe Europas sowohl die Buchungs-, Bezahl-, Check-In- als auch Schl\u00fcsselfunktion in einer mobilen Anwendung bietet. Damit stellt Exozet erneut eindrucksvoll ihre Expertise f\u00fcr digitale Transformation und innovative kundenzentrierte L\u00f6sungen unter Beweis.<\/p>\n<p>Ein wichtiges Standbein und ein Alleinstellungsmerkmal von Exozet ist die hohe Kompetenz bei der Erstellung von videozentrierten L\u00f6sungen, z.B. Portalen, Mediatheken, Playern und Apps. Exozet hat auch fr\u00fchzeitig auf die Entwicklung von Virtual Reality und Augmented Reality Produkten gesetzt. Dieses Gesch\u00e4ftsfeld ist auch im Gesch\u00e4ftsjahr 2018 weiter \u00fcberdurchschnittlich und vor allem profitabel gewachsen, sodass Exozet mittlerweile zu den Top Playern bei derartigen Applikationen im deutschen Markt z\u00e4hlt. F\u00fcr die Deutsche Zentrale f\u00fcr Tourismus wurde von Exozet beispielsweise in Zusammenarbeit mit dem Konzerthaus Berlin und der Beethoven Gesellschaft anl\u00e4sslich des 250. Geburtstag Beethovens in 2020 eine eindr\u00fcckliche Anwendung programmiert. Dabei wurde eine Simulation eines Fluges durch das Siebengebirge in 360\u00b0mit Start im Geburtshaus von Beethoven geschaffen. Der User lernt die 9. Symphonie auf einem echten Klavier zu spielen und betrachtet das Klavier gleichzeitig in VR (multisensorischer Aufbau). Daf\u00fcr hat das Exozet VR\/AR Team einen Beethoven Schauspieler, welcher mit volumetrischer Videoaufnahmen von Volucap erfasst wurde, in den 3D-Raum integriert, sodass Zuschauer diesem aus jeglichem Winkel beim Spielen zusehen konnten. Damit ist eine herausragende Realit\u00e4tsn\u00e4he entstanden.<\/p>\n<p>Ebenfalls im VR Bereich entwickelt Exozet f\u00fcr das Berliner Startup ConcertVR eine immersive Virtual Reality L\u00f6sung f\u00fcr Konzertbesuche, mit der Nutzer Live-Konzerterlebnisse zu Hause nachempfinden k\u00f6nnen. Mit Hilfe von Virtual Reality Brillen kann ein Platz mitten im Publikum eingenommen und so die Zuschauer, die Akustik und der K\u00fcnstler selbst wie vor Ort erlebt werden. Durch heutige 360\u00b0 Kameratechnik kann jedes Konzert mit geringem Aufwand und platzsparend VR-f\u00e4hig gemacht werden, wodurch sich k\u00fcnftig erstaunliche M\u00f6glichkeiten f\u00fcr Aufzeichnungen oder sogar Live\u00fcbertragungen ergeben. Exozet ist f\u00fcr die gesamte technische Umsetzung zust\u00e4ndig, angefangen von der MVP Entwicklung bis hin zur Programmierung des Marktplatzes, auf dem K\u00fcnstler sp\u00e4ter selbst ihre Konzerterlebnisse vermarkten k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Mit EUflight nahm ein weiteres Startup die umfangreiche Expertise von Exozet im Umgang mit Datenbankeninfrastrukturen in Anspruch. Das Unternehmen, das Fluggastrechte bei Versp\u00e4tungen und Annullierungen durchsetzt, beauftragte Exozet damit, das komplette Backend neu zu programmieren. Durch eine verbesserte Systemarchitektur k\u00f6nnen erh\u00f6htes Benutzeraufkommen, insbesondere bei kurzfristigen Spitzen, besser gehandhabt und Ressourcen dynamisch angepasst werden.<\/p>\n<figure><img decoding=\"async\" class=\"alignleft\" src=\"https:\/\/tpgholding.com\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Exozet-Buero-e1567065204119.png\" alt=\"Exozet-Buero\" \/><\/figure>\n<p>Exozet-B\u00fcros in Berlin<\/p>\n<p>Unsere im November 2017 gegr\u00fcndete 100%ige Tochtergesellschaft German Startups Market GmbH bringt unter der Marke G|S Market\u2122 Verkaufsinteressenten von Secondary Shares, also Startup-Anteilen in Besitz von Gr\u00fcndern, Business Angels, Mitarbeitern oder Venture Capitalists auf der Online Plattform www.german-startups.market mit qualifizierten Anlegern als Kaufinteressenten zusammen und schafft damit Liquidit\u00e4t f\u00fcr solche bisher weitgehend illiquiden Anteile. Kaufinteressenten k\u00f6nnen nach erfolgreicher Akkreditierung auf der Plattform die sich bietenden Investmentopportunit\u00e4ten einsehen und \u00fcber die Plattform in Kontakt mit den jeweiligen Anbietern treten. Die Gesellschaft hat im Vorfeld umfassende Recherchen angestellt und in dessen Zusammenhang auch etliche Meinungsbildner der deutschen Startup- und VC-Szene befragt und von ihnen \u00fcberwiegend sehr positives Feedback erhalten.<\/p>\n<p>Die German Startups Group will die Plattform auch f\u00fcr weitere Anlageformen \u00f6ffnen, wie z.B. Zeichnung und Erwerb von Anteilen neu aufgelegter sowie bereits laufender VC-Fonds, Wandeldarlehen, Venture Debt-Finanzierungen und gesamter Angel-\/VC-Portfolios, und f\u00fcr von der German Startups Group syndizierte, also gepoolte Investments. Die neue Onlineplattform soll qualifizierten Anlegern Zugang zum gesamten Spektrum von Anlagem\u00f6glichkeiten in der Assetklasse &lt;German Tech&gt; verschaffen und zwar schon mit Investmentbetr\u00e4gen ab 200 TEUR, w\u00e4hrend Direktinvestments und VC-Fonds oft erst ab siebenstelligen Mindestbetr\u00e4gen zug\u00e4nglich sind. Da die genannten Anlageformen in der Regel nicht ohne notarielle Urkunde und\/oder Zustimmung Dritter \u00fcbertragbar sind, findet das Matchmaking als \u201einvitatio ad offerandum\u201c statt. Die German Startups Group strebt Provisionen an, die im Mittel bei 5% des Werts der Anlage liegen d\u00fcrften. In den USA gibt es erfolgreiche Vorbilder f\u00fcr solche Plattformen.<\/p>\n<p>Parallel beabsichtigt die German Startups Group mit einer weiteren von ihr zu 50% mehrheitlich mitgegr\u00fcndeten Tochtergesellschaft German Startups Asset Management GmbH Ende 2018 die Auflage von VC-Fonds und VC-Fund-of-funds und zwar schon mit Investmentbetr\u00e4gen ab 200 TEUR, w\u00e4hrend Direktinvestments und VC-Fonds oft erst ab siebenstelligen Mindestbetr\u00e4gen zug\u00e4nglich sind. Die German Startups Asset Management GmbH ist als sog. Kapitalverwaltungsgesellschaft bei der BaFin registriert.<\/p>\n<p>Die German Startups Group vollzieht damit eine Transformation vom Asset-Owner zu einem Asset Manager und zu einer Plattform, die Tech-Asset-Owner, VC-Asset-Manager und qualifizierte Anleger zusammenbringt und erweitert so ihr bisheriges Gesch\u00e4ftsmodell der Erzielung des Wertzuwachses von Beteiligungen in der eigenen Bilanz und der Digitalagentur um transaktionsbasierte Kommissionen, Management Fees und Carries aus Anlagen au\u00dferhalb ihrer eigenen Bilanz. Die Losl\u00f6sung von der eigenen Bilanz er\u00f6ffnet ihr ganz neue Wachstumsperspektiven, weil die Gesellschaft aufgrund des \u2013 in den Augen ihres Managements im derzeitigen Aktienkurs verk\u00f6rperten \u2013 deutlichen Discounts auf den NAV pro Aktie zur Vermeidung einer Verw\u00e4sserung ihrer Aktion\u00e4re zu diesen Kursen von Kapitalerh\u00f6hungen abgesehen hat und das auch weiter tut. F\u00fcr die Entwicklung vom Asset-Owner zum Asset-Manager gibt es unter deutschen Beteiligungsgesellschaften erfolgreiche Beispiele.<\/p>\n<p>Neben der strategischen Mehrheitsbeteiligung an Exozet, an der German Startups Market GmbH und an der German Startups Asset Management GmbH streben wir mittel- und langfristig den Aufbau weiterer operativer Gesch\u00e4ftsfelder an, f\u00fcr deren Durchf\u00fchrung wir aufgrund unserer Kenntnisse, Erfahrungen und unseres Netzwerks besonders bef\u00e4higt sind und die wir mit \u00fcberschaubaren Investitionen realisieren k\u00f6nnen. Ein Beispiel daf\u00fcr ist die im Mai 2019 gegr\u00fcndete German Crypto Tech GmbH, die k\u00fcnftig im Bereich der Tokenisierung von Assets t\u00e4tig werden wird und bei der die German Startups Group Gr\u00fcndungsgesellschafterin ist.<\/p>\n<p>Bzgl. unserer Minderheitsbeteiligungen stellen wir bis auf weiteres die Gewinnrealisierung durch Anteilsverk\u00e4ufe aus dem Minderheitenportfolio in den Vordergrund, da wir f\u00fcr die Dauer des hohen Kursabschlags auf den von uns gesch\u00e4tzten deutlich h\u00f6heren Net Asset Value pro Aktie keine Kapitalerh\u00f6hungen durchf\u00fchren wollen, um die Altaktion\u00e4re nicht zu niedrigen Kursen zu verw\u00e4ssern. Zus\u00e4tzlich haben wir bereits in 2017 weitreichende Kostensenkungsma\u00dfnahmen durchgef\u00fchrt. Unter anderem verzichtet die Komplement\u00e4rin seit 1. Juli 2017 bis auf weiteres auf einen wesentlichen Teil der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrungs- und Haftungsverg\u00fctung (\u201eManagement Fee\u201c). Zum Jahresende 2018 haben Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung und Aufsichtsrat gemeinsam vereinbart, die Management Fee k\u00fcnftig st\u00e4rker an den Aktienkurs zu kn\u00fcpfen, sodass der Verzicht der Komplement\u00e4rin auf die Management Fee seitdem bei Kursen unter 1,80 EUR noch h\u00f6her ausf\u00e4llt. Bei Kursen \u00fcber 1,80 EUR verringert sich der Verzicht graduell, bis die urspr\u00fcnglich vereinbarte Management Fee erreicht ist (die dann nicht weiter \u00fcberschritten werden kann). Ziel dieser Ma\u00dfnahmen ist es, im Interesse der Aktion\u00e4re den in unseren Augen im aktuellen Aktienkurs verk\u00f6rperten Abschlag auf den Net Asset Value pro Aktie zu verringern oder zu eliminieren und bei der Realisierung von Ver\u00e4u\u00dferungsgewinnen die Nettoerl\u00f6se nicht allzu sehr durch Kosten zu schm\u00e4lern. Unsere Ver\u00e4u\u00dferungserl\u00f6se k\u00f6nnen wir k\u00fcnftig auch zum Aktienr\u00fcckkauf oder f\u00fcr Aussch\u00fcttungen nutzen, soweit sie nicht zur Tilgung von Darlehen und in 2023 der Wandelanleihe zur\u00fcckzustellen sind.<\/p>\n<p>Die Aktien der German Startups Group werden seit 11. November 2015 an der Frankfurter Wertpapierb\u00f6rse gehandelt. Das gesamte Grundkapital von 11.984.400 Aktien der German Startups Group ist in den Handel im Qualit\u00e4tssegment Scale der Deutschen B\u00f6rse einbezogen. Mit der Kursentwicklung sind wir leider nicht zufrieden. Trotz positiver Nachrichten, insbesondere zum Thema gewinntr\u00e4chtiger Anteilsver\u00e4u\u00dferungen, den Gewinnen 2017 und 2018 und der Erweiterung unseres Gesch\u00e4ftsmodells, dem Erwerb eigener Aktien, Directors\u2018 Dealings usw. konnten wir keinen Kursanstieg verzeichnen. Wir bleiben dennoch bei unserer Hypothese, dass deutsche Innovationskraft auch in turbulenten Zeiten unabh\u00e4ngig von Niedrigzinsumfeld, Eurokrise, Konjunktur, Geldpolitik, Rohstoffpreisen und dem Kapitalmarktumfeld Wert schafft und im \u00dcbrigen nicht stark mit B\u00f6rsenkursen der wichtigsten Assetklassen korrelieren. Jedoch ist es f\u00fcr Anleger bisher nicht leicht, daran unmittelbar teilzuhaben. Wir schlagen mit unserer Aktie die Br\u00fccke zwischen der Startup-Szene und dem Kapitalmarkt, sodass alle Anleger die Chance haben, an dem unerm\u00fcdlichen kreativen Wirken deutscher Gr\u00fcnder, Tech-Unternehmer und Software-Ingenieure zu partizipieren. Mit unserer Online-Matchmaking-Plattform f\u00fcr Anbieter und Nachfrager von sog. Secondary Shares an deutschen Startups schaffen wir neue M\u00f6glichkeiten f\u00fcr Anleger, Tech-Investments zu t\u00e4tigen. Vom 2. Mai bis 7. Juni 2018 haben wir ein erstes Aktienr\u00fcckkaufprogramm durchgef\u00fchrt und im Anschluss ein \u00f6ffentliches Aktienr\u00fcckkaufangebot get\u00e4tigt. Derzeit besitzen wir 230.285 eigene Aktien. Am 22. Mai 2019 haben wir ein weiteres \u00f6ffentliches Aktienr\u00fcckkaufangebot \u00fcber 300.000 Aktien zu 1,50 EUR vom 27.05. bis 24.06.2019 beschlossen.<\/p>\n<p>Wir danken unserem Team f\u00fcr die geleistete Mitarbeit und ihren Beitrag zum gemeinsamen Erfolg.<\/p>\n<p>Berlin, im Mai 2019<\/p>\n<p>Das Management<br \/>\nGerman Startups Group GmbH &amp; Co. KGaA<strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Christoph Gerlinger\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 <\/strong><\/p>\n<p>CEO | Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer<\/p>\n<p>German Startups Group<br \/>\nManagement GmbH<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/ir.tpgholding.com\/fileadmin\/user_upload\/documents\/GSG_Gescha%CC%88ftsbericht_2018_final_web.pdf\">Hier gelangen Sie zum vollst\u00e4ndigen Gesch\u00e4ftsbericht 2018<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Christoph Gerlinger | CEO Liebe Aktion\u00e4re, Liebe Freunde der German Startups Group, wir legen Ihnen heute unseren Jahresabschluss f\u00fcr das Gesch\u00e4ftsjahr 2018 vor. Die German Startups Group ist eine Beteiligungsgesellschaft mit Sitz in Berlin, die sich direkt oder indirekt \u00fcber Mehrheits- oder Minderheitsbeteiligungen insbesondere an Startups zu beteiligt, also Venture Capital zur Verf\u00fcgung stellt. 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